3. Saison als A-Jugend-Coach

Daniel Hollensteiner betreut unsere A-Junioren in der Bezirksliga und sorgt mit seiner positiven und kollegialen Art für die ranghöchste Mannschaft in unserer Jugendabteilung. Aktuell steht das neuformierte Team nach 5 Spielen und 6 Punkten auf Platz 9. Um Daniel näher kennen zu lernen, hat unser Social-Media-Beauftragter ein Interview mit dem 37-Jahre alten A-Lizenz-Inhaber und dem Absolventen des  Torwarttrainerleistungskurses geführt:

Wie lange bist du schon beim Sport-Club?

„Als A-Jugend-Trainer gehe ich in meine dritte Saison, als Jugendspieler hatte ich schon drei tolle Jahre beim SCH“.

Du spielst mit deiner Mannschaft in der Bezirksliga, was braucht man, um sich in dieser Liga durchzusetzen?

„Die Liga ist sehr ausgeglichen, daher muss man in jedem Spiel und Training bereit sein, gemeinsam für den Erfolg etwas mehr zu investieren als der Gegner. Und man muss bereit sein, eigene Interessen hinten anzustellen, um als Team erfolgreich zu sein.

Was erwartest du für diese Saison nach dem Saisonstart?

„Nach den ersten Spieltagen haben wir ein negatives Torverhältnis. Ordentlich ist sicherlich was anderes. Zwei deutliche Niederlagen zum Saisonauftakt sollten nicht der Anspruch der Mannschaft sein. In jedem Training und in jedem Spiel müssen wir den Abstand zu den anderen Teams der Liga verkleinern, damit wir viele Punkte sammeln“.

Wie würdest du dich als Trainer beschreiben? Eher der Kumpeltyp oder etwas strenger?

„Diese Beschreibung überlasse ich lieber anderen. (lacht) Etwas strenger ist ja heute schon verpönt. Kumpeltyp und Strenge schließt sich für mich nicht gegenseitig aus. Damit eine Gruppe funktioniert braucht sie Regeln und ein Ziel.“

Was ist für dich das Besondere am Sport-Club?

„Der Sport-Club ist mehr als nur ein Fußballverein. Mit den vielen Abteilungen haben viele Herforder hier eine sportliche Heimat. Die handelnden Personen machen den Verein zu etwas besonderem. Stellvertretend hier genannt der Vorsitzende Jürgen Brocks, der bei allen Abteilungen und sogar bei den weitesten Auswärtsspielen der ersten Mannschaft präsent ist. Oder ein Hansi Menke, ohne den in der Fußballabteilung sicher einiges schwieriger wäre und Carola Kühling, die für alle Probleme ein offenes Ohr hat. Und zu guter Letzt Karl-Heinz Menzel, der im Fußballbereich die jahrelange Konstante ist und immer noch bei den Jugendspielen am Stadion ist.“

Was erhoffst du dir, privat, wie auch auf den SC bezogen?

„Privat bleibt privat, die betroffenen Personen sollten es wissen. (grinst) Für den Sport-Club wünsche ich mir auf den Fußball bezogen, dass man die Vergangenheit hinter sich lässt und das Umfeld versteht, dass die Zweitligazeiten lange vorbei sind. Fußball ist ein Teamsport. Um erfolgreich zu sein, müssen alle mit anfassen und in eine Richtung ziehen. Die organisatorischen und sportlichen Strukturen müssen in der Zukunft angepasst werden. Denn die Jugendfußballer von heute sind die Seniorenfußballer von morgen. Und auch die Herforder Wirtschaft muss sich zu einem ambitionierten Fußballverein im Stadtgebiet bekennen. Mit dem Umbau des Hauptspielfeldes des Stadions wird an einem infrastrukturellen Baustein angefangen, aber es sind noch viele andere Bausteine nötig.

Danke für das nette Gespräch.

„Vielen Dank für das Interview“.